Grundlagen
Zeitzone
Ein geografisches Gebiet, in dem eine einheitliche Uhrzeit gilt, definiert als Abweichung von der koordinierten Weltzeit UTC.
Zeitzonen teilen die Erde in Gebiete mit einheitlicher Ortszeit ein. Die koordinierte Weltzeit UTC dient als Referenz; alle anderen Zeitzonen sind als positive oder negative Abweichungen in Stunden und Minuten angegeben. Deutschland liegt in der Zeitzone UTC+1 (MEZ) beziehungsweise UTC+2 (MESZ) in der Sommerzeit.
Heute existieren über 40 verschiedene Zeitzonen weltweit, da einige Länder halbstündige oder viertelstündige Abweichungen von ganzen Stunden nutzen. Indien beispielsweise verwendet UTC+5:30, Nepal sogar UTC+5:45. Länder wie China haben trotz großer geografischer Ausdehnung nur eine einzige Zeitzone.
Für Softwareentwickler sind Zeitzonen eine häufige Fehlerquelle. Termine, die in Ortszeit gespeichert werden, können bei Sommerzeit-Wechseln oder in international genutzten Systemen zu falschen Ergebnissen führen. Die Speicherung in UTC und Umrechnung erst bei der Anzeige gilt als beste Praxis.
Verwandte Begriffe
Sommerzeit
Die saisonal vorgerückte Uhrzeit, bei der die Uhren im Frühjahr eine Stunde vorgestellt werden.
Normalzeit
Die Standarduhrzeit eines Landes außerhalb der Sommerzeitperiode, in Deutschland die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, UTC+1).
Unix-Zeit
Die Anzahl der Sekunden seit dem 1. Januar 1970 um 00:00:00 UTC, verwendet als universeller Zeitstempel in der Computertechnik.
Datumsformat
Die Konvention, nach der Datum und Uhrzeit als Text dargestellt werden, beispielsweise TT.MM.JJJJ oder JJJJ-MM-TT.